



HINTERGRÜNDE
Was ist die Bezahlkarte?
Die Bezahlkarte ist eine guthaben-basierte Geldkarte für geflüchtete Menschen – mit massiven Einschränkungen: Überweisungen sind kaum noch möglich, Bargeldabhebungen auf monatlich 50,00 € beschränkt. In Bayern funktioniert die Bezahlkarte sogar nur im eigenen Landkreis.
Die Bezahlkarte bietet den Behörden tiefe Einblicke in das Privatleben der Betroffenen. Sie können überwachen, wann und wofür Geld ausgegeben wurde, den Kontostand einsehen oder die Bezahlkarte grundlos sperren. Zuvor ausbezahlte Sozialleistungen können sogar wieder eingezogen werden.
An vielen Orten des lokalen Einzelhandels funktioniert die Bezahlkarte entweder gar nicht oder wird von den Betreiber*innen abgelehnt. Das Bargeld-Limit führt dazu, dass Betroffene nicht mehr selbst entscheiden können, wo sie einkaufen wollen und oft lange Wege auf sich nehmen müssen.
Stell Dir vor, ...
Menschen mit einer Bezahlkarte erleben somit tagtäglich Stigmatisierung, werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und grundlegender Menschenrechte beraubt!
Was steckt dahinter?
Die Bezahlkarte soll Menschen davon abhalten, nach Deutschland zu kommen und hier Schutz zu suchen. Sie basiert auf einem zentralen, aber vielfach widerlegtem rechtspopulistischen Narrativ: dass Menschen nur wegen der vermeintlich hohen Sozialleistungen nach Deutschland kommen würden.
Dabei liegen die Sozialleistungen für Geflüchtete weit unter dem Existenzminimum – also dem Betrag, den man für ein menschenwürdiges Leben braucht. Wer glaubt, dass Menschen am Ende des Monats noch etwas für sich oder andere übrig haben, irrt gewaltig!
Und außerdem: Wer vor Krieg, existenzieller Not und Verfolgung flieht und dabei gezwungen wird, sein Leben zu riskieren, wird sich nicht durch eine Bezahlkarte aufhalten lassen. Das bestätigen auch unabhängige Studien aus der Migrationsforschung seit vielen Jahren.
Die Bezahlkarte ist somit nichts anderes als eine Maßnahme einer rassistischen Symbolpolitik, die darauf abzielt, Geflüchtete zu kontrollieren und weiter zu benachteiligen!

SOLIDARISCHER BARGELDTAUSCH
Wir stehen an der Seite geflüchteter Menschen und setzen uns gemeinsam für die Abschaffung der diskriminierenden Bezahlkarte ein. Mit unserem solidarischen Bargeldtausch widersetzen wir uns dieser rassistischen Symbolpolitik und leben Solidarität!
Wie funktioniert das?
Menschen mit einer Bezahlkarte kaufen Einkaufsgutscheine im Einzelhandel (z.B. bei Aldi, DM, Edeka, Lidl, tegut, ...) im Wert von 50,00 € – und tauschen diese mit unserer Hilfe gegen Dein Bargeld!
Auf diese Weise erhalten Menschen Bargeld, über das sie frei und ohne Einschränkungen verfügen können – für ein selbstbestimmteres Leben, mehr gesellschaftliche Teilhabe und Unabhängigkeit.
Wie kann ich mitmachen?
So einfach geht praktisch gelebte Solidarität!
Mit jeder Teilnahme an unserem solidarischen Bargeldtausch stärkst Du nicht nur die Selbstbestimmung Betroffener, sondern setzt auch ein klares Zeichen gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von geflüchteten Menschen!

VERTEILERSTELLEN
Um unseren solidarischen Bargeldtausch zuverlässig anbieten zu können, sind wir auf Deine regelmäßige Unterstützung angewiesen.
An diesen Orten in Würzburg kannst Du – zu den angegebenen Zeiten – Dein Bargeld in Einkaufsgutscheine umtauschen.

Buchhandlung erLesen
Matterstockstraße 22
97080 Würzburg
Mo. – Fr., 10:00 – 18:00 Uhr
Sa., 10:00 – 14:00 Uhr

Buchhandlung Knodt
Textorstraße 4
97070 Würzburg
Mo. – Fr., 09:00 – 18:00 Uhr
Sa., 10:00 – 15:00 Uhr

Café Senza Limiti
Augustinerstraße 6
97070 Würzburg
Mi., 10:00 – 12:00 Uhr
Fr., 15:00 – 17:00 Uhr

Hanna Huckebein
Textorstraße 5
97070 Würzburg
Mo. – Sa., 18:00 – 01:00 Uhr
So., 18:00 – 23:00 Uhr

Kult
Landwehrstraße 10
97070 Würzburg
Mo. – Do., 17:00 – 01:00 Uhr
Fr. – So., 10:00 – 01:00 Uhr

VEG e.V.
Annastraße 11
Frankfurter Str. 87
97070 | 97082 Würzburg
Mo., 16:30 – 18:00 Uhr



HINTERGRÜNDE
Was ist die Bezahlkarte?
Die Bezahlkarte ist eine guthaben-basierte Geldkarte für geflüchtete Menschen – mit massiven Einschränkungen: Überweisungen sind kaum noch möglich, Bargeldabhebungen auf monatlich 50,00 € beschränkt. In Bayern funktioniert die Bezahlkarte sogar nur im eigenen Landkreis.
Die Bezahlkarte bietet den Behörden tiefe Einblicke in das Privatleben der Betroffenen. Sie können überwachen, wann und wofür Geld ausgegeben wurde, den Kontostand einsehen oder die Bezahlkarte grundlos sperren. Zuvor ausbezahlte Sozialleistungen können sogar wieder eingezogen werden.
An vielen Orten des lokalen Einzelhandels funktioniert die Bezahlkarte entweder gar nicht oder wird von den Betreiber*innen abgelehnt. Das Bargeld-Limit führt dazu, dass Betroffene nicht mehr selbst entscheiden können, wo sie einkaufen wollen und oft lange Wege auf sich nehmen müssen.
Stell Dir vor, ...
Menschen mit einer Bezahlkarte erleben somit tagtäglich Stigmatisierung, werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und grundlegender Menschenrechte beraubt!
Was steckt dahinter?
Die Bezahlkarte soll Menschen davon abhalten, nach Deutschland zu kommen und hier Schutz zu suchen. Sie basiert auf einem zentralen, aber vielfach widerlegtem rechtspopulistischen Narrativ: dass Menschen nur wegen der vermeintlich hohen Sozialleistungen nach Deutschland kommen würden.
Dabei liegen die Sozialleistungen für Geflüchtete weit unter dem Existenzminimum – also dem Betrag, den man für ein menschenwürdiges Leben braucht. Wer glaubt, dass Menschen am Ende des Monats noch etwas für sich oder andere übrig haben, irrt gewaltig!
Und außerdem: Wer vor Krieg, existenzieller Not und Verfolgung flieht und dabei gezwungen wird, sein Leben zu riskieren, wird sich nicht durch eine Bezahlkarte aufhalten lassen. Das bestätigen auch unabhängige Studien aus der Migrationsforschung seit vielen Jahren.
Die Bezahlkarte ist somit nichts anderes als eine Maßnahme einer rassistischen Symbolpolitik, die darauf abzielt, Geflüchtete zu kontrollieren und weiter zu benachteiligen!

SOLIDARISCHER BARGELDTAUSCH
Wir stehen an der Seite geflüchteter Menschen und setzen uns gemeinsam für die Abschaffung der diskriminierenden Bezahlkarte ein. Mit unserem solidarischen Bargeldtausch widersetzen wir uns dieser rassistischen Symbolpolitik und leben Solidarität!
Wie funktioniert das?
Menschen mit einer Bezahlkarte kaufen Einkaufsgutscheine im Einzelhandel (z.B. bei Aldi, DM, Edeka, Lidl, tegut, ...) im Wert von 50,00 € – und tauschen diese mit unserer Hilfe gegen Dein Bargeld!
Auf diese Weise erhalten Menschen Bargeld, über das sie frei und ohne Einschränkungen verfügen können – für ein selbstbestimmteres Leben, mehr gesellschaftliche Teilhabe und Unabhängigkeit.
Wie kann ich mitmachen?
So einfach geht praktisch gelebte Solidarität!
Mit jeder Teilnahme an unserem solidarischen Bargeldtausch stärkst Du nicht nur die Selbstbestimmung Betroffener, sondern setzt auch ein klares Zeichen gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von geflüchteten Menschen!

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97080 Würzburg
Mo. – Fr., 10:00 – 18:00 Uhr
Sa., 10:00 – 14:00 Uhr

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Textorstraße 4
97070 Würzburg
Mo. – Fr., 09:00 – 18:00 Uhr
Sa., 10:00 – 15:00 Uhr

Café Senza Limiti
Augustinerstraße 6
97070 Würzburg
Mi., 10:00 – 12:00 Uhr
Fr., 15:00 – 17:00 Uhr

Hanna Huckebein
Textorstraße 5
97070 Würzburg
Mo. – Sa., 18:00 – 01:00 Uhr
So., 18:00 – 23:00 Uhr

Kult
Landwehrstraße 10
97070 Würzburg
Mo. – Do., 17:00 – 01:00 Uhr
Fr. – So., 10:00 – 01:00 Uhr

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97070 | 97082 Würzburg
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